Saisonspiel
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22.06.2010

HSV ärgert Favoriten

Knappe 9:13 Niederlage in Ricklingen gegen Laatzen
 
Am vergangenen Freitag hieß der Gegner für die Hamelner Oberliga-
Wasserballer die SpVg Laatzen.
Gegen die haushohen Favoriten aus Hannover Laatzen wurde im Ricklinger
Freibad gespielt.
Nach dem 7:15 verloren gegangenem Heimspiel im März gegen die
Bundesligareserve hieß es nun im Rückspiel Schadensbegrenzung auszuüben.

Als Spieltaktik war gegen die schwimmstarken und auf Konterspiel aus-
gerichteten Laatzener von dem Trainergespann Liedtke/ Funk ein langsamer
und überlegter Spielaufbau, ohne unnötige Ballverluste  ausgegeben.
Daß dies genau die richtige Taktik war, zeigte sich im gesamten Spielverlauf.

Trotz einer schnellen Führung der Laatzener auf ein 3:0 in der 3. Minute,
schafften es die Hamelner, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.
Dank eines ruhigen Aufbaus und einem Doppelschlag von  J.-P. Heine glich
der HSV zunächst aus und ging anschließend sogar mit 3:4 in Führung.

Die völlig überraschten Laatzener fanden zu diesem Zeitpunkt keine Lösung
gegen das Spiel des HSV. Dadurch konnte die Führung zwischenzeitlich bis
auf ein 5:7 im dritten Viertel ausgebaut werden.

Nun ging jedoch ein Ruck durch die Laatzener Mannschaft, die gleich 5mal
in Folge bis auf den Zwischenstand von 10:7 trafen.

Auch hier zeigte der HSV Willensstärke und kämpfte sich wiederum an ein
10:9 heran.

Den Sieg ließen sich die Laatzener jedoch nicht mehr aus der Hand nehmen
und erhöhten anschließend auf den Endstand von 13:9.

Trainer Liedtke zeigte sich nach dem Spiel höchst zufrieden:
„Wir sind hier ohne große Erwartungen angereist und haben für alle
überraschend ganz stark gegengehalten.  Zwischenzeitlich sah es sogar aus,
daß wir hier siegen könnten.“

Zum wiederholten Male war auf den starken Rückhalt im Tor, Sören Strehler,
Verlass, der einen ruhigen Spielaufbau ermöglichte.

„Da die Laatzener unseren Spielmacher Knippertz durch eine Doppeldeckung
größtenteil zur Untätigkeit verdammten, mußte das Spiel von der restlichen
Mannschaft aufgebaut werden. Dies wurde von allen Spielern mit Bravour
gemeistert, was eine zwischenzeitliche Führung mit 2 Toren bestätigt.
Daß wir das Spiel letztendlich doch noch abgeben mußten, lag an der
geringeren Spielerfahrung´unserer sehr jungen Mannschaft und der zum Ende
hin schwindenden Konzentration.
Trotzdem muß ich der gesamten Mannschaft meine Anerkennung und ein
dickes Lob für diese gezeigte Leistung aussprechen.“ sagt Liedtke.

Es spielten: Sören Strehler, Adrian Beutner, Vincent Heidrich, Benedikt
Schwuchow, Tobias Schlecker, Jens.-P. Heine (2), Daniel Funk (2),
Steffen Knippertz (3),  Robert Rose (1), Dieter Bogorinsky und
Torben Lakemeinen (1).

 
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