<
29 / 61
>

 
21.08.2010

Schwuchow Brüder wirbeln und Wolfenbüttel geht unter

je fünf Tore von Bene Schwuchow und Robert Rose
 

Im vorletzten Heimspiel der Oberliga schickten die Wasserballer des HSV die Gäste aus Wolfenbüttel mit einer derben 19:9 (5:1/3:4/5:2/6:2) Klatsche nach Hause zurück. Dabei sah es vor dem Spiel ziemlich düster aus. Die Trainer mussen auf die Stammspieler Bogrinsky (Urlaub), Lakemeinen (verletzt) und Rose (Familienfeier) verzichten. Unmittelbar vor Anpfiff freuten sich jedoch alle, als völlig überrraschend Robert Rose doch noch eintraf.

Das Spiel begann genauso, wie sich die Trainer Liedtke/Funk es sich vorgestellt hatten. Nach dem ersten Spielviertel führte ihr Team mit 5:1 und alles sah so aus, dass man sich auf einen ruhigen Abend einstellen könnte.

Dann jedoch ein Bruch im zweiten Spielviertel. Die Wolfenbütteler ließen den HSV in Überzahl spielen, legten einen Spieler abwartend in der HSV Hälfte auf die Lauer. Und hatten Erfolg damit. Grottenschlechtes Überzahlspiel führte zu unnötigen Treffern des WSV. Vier Bogenlampen fing sich HSV Torwart Sören Strehler.

In der Halbzeitpause warteten alle auf eine Standpauke von Funk, der jedoch nicht einen Ton sagte. Wahrscheinlich war das genau das Richtige. Mit Anpfiff zum dritten Viertel erschwamm sich Robert Rose den Ball, passte zu Anton Funk, der von der Mittellinie aus abzog und den Ball ganau über dem Kopf des WSV-Torwartes im Netz versenkte. Zwei Minuten später die genau gleiche Situation, und wieder schaffte es Funk, den Ball zu versenken.

Bei nun fünf Toren Vorsprung spielten die Hamelner wesentlich befreiter auf und kamen zu wunderschönen Kontertoren. Der Schnelligkeit von Lukas und Benedikt Schwuchow und Robert Rose, hatte der Gast nichts entgegenzusetzen.

Im letzten Viertel wurden dann Nachwuchsspieler eingesetzt, die langsam an die rauhe Gangart in der Oberliga gewöhnt werden müssen. Mit 6:2 wurden die letzten acht Minuten gewonnen.

„Kein Wunder, dass der HSV anfing zu zaubern. Vielleicht wären noch mehr Tore gefallen, wenn alle etwas eigennütziger gespielt hätten, ohne immer wieder einen Nebenmann zu suchen. Trotzdem muss ein Trainer bei dem Ergebnis einfach nur zufrieden sein. Das Ergebnis tut auch unserem Torverhältnis ganz gut. Zum fünften Platz fehlen jetzt noch zwei Punkte und vielleicht klappt es dann ja mit dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga.“

Funk: „Aus der Mannschaft jemanden hervorzuheben, wäre ungerecht. Aber was die Schwuchow Brüder zusammen mit Robert Rose geleistet haben, war schon aller erste Sahne. Schön auch, das Robert Rose eine wichtige Feier für das Spiel kurz verlassen hat und sich dem Team anzuschließen.“

Es spielten: Sören Strehler, Vincent Heidrich (1 Tor), Dominik Grünert, Benedikt Schwuchow (5), Tobias Recker, Jens-Pierre Heine (1), Lukas Schwuchow (1), Daniel Funk (2), Steffen Knippertz (4), Robert Rose (5), Tobias Schlecker



 
Wasserball im Hamelner Schwimmverein
Impressum | Datenschutz

Aktuelles Wasserball