Saisonspiel
13.02.2010
Niederlage bei der SG W 98 Waspo Hannover III
HSV beim 12:6 (2:3/4:2/4:0/2:1) Niederlage einmal mehr ohne Glück
„Leider wieder keine Punkte, trotz hartem Kampf, aber am Ende siegte die Klevernis der Hannoveraner! Wir haben zu viele Fehler im Angriff gemacht, das hat uns das Genick gebrochen,“ lautete das Fazit von Trainer Liedtke nach Abpfiff der guten Schiedsrichter Zirzow und Kattenberg.
Das Team um Centerverteidiger Daniel Funk hielt dabei im ersten Spielviertel gut mit und führte überraschend mit 3:2. Unmittelbar nach Anpfiff der zweiten 8 Minuten gab es einen Fünf-Meter-Strafwurf zu Gunsten des HSV, der jedoch von Robert Rose nicht verwandelt werden konnte. Statt einer zwei Tore Führung kamen die Mannen um Ex-Nationalspieler Lars Tomarneck zum umjubelten 3:3.
Noch bis zur Halbzeitpause wechselte die Führung hin und her. Als jedoch 2 Sekunden !!!! vor der Halbzeit die Heimmanschaft mit 6:5 in Führung ging, war das so etwas wie ein Bruch im Hamelner Spiel.
Im dritten Viertel häuften sich dann die Fehler im Angriff durch grottenschlechte Anspiele. Die damit verbundenen Konter nutzen sie Spieler der SG gnadenlos aus und das Viertel wurde quasi mit 4:0 geschenkt. Zu allem Überfluss kamen je zwei Zeitstrafen von Daniel Funk und Robert Rose hinzu. Um eine dritte Zeitstrafe zu vermeiden, die zwangsläufig zum Ausschluss führt, griffen beide in der Verteidigung nur noch zaghaft ein. Erst ein Donnerwetter der Trainer vor dem letzten Viertel führte dazu, das es wieder besser lief. Hier fielen noch 2:1 Tore zum Endstand von 12:6 für die SG W 98/Waspo.
Eine gute Leistung bot einmal mehr Torhüter Sören Strehler, der sich langsam zum Fünf-Meter-Killer entwickelt. Trotz der schlechten Anspiele seiner Nebenspieler gehörte Center Steffen Knippertz zu den Aktivposten.
„Waspo hat uns gezeigt, wo wir unsere Schwächen haben und woran wir im Training arbeiten müssen. Das ist aber leider bei einem so jungen Team wie wir es haben, normal.“ so Trainer Daniel Funk.
Das die Hamelner einen positiven Eindruck hinterlassen haben, zeigte die Aussage des ehemaligen Nationspielers Lars Tomaneck, der den Jungs spontan auf die Schulter klopfte und meinte: „ Euer Team hat genügend Potenzial und ist spielerisch durchaus in der Lage, in der Oberliga mitzuhalten. Man merkt euch aber an, dass ihr euch an die schnellere Gangart noch gewöhnen müsst.“
„Drittes Spiel, drittes Mal Komplimente, dafür können wir uns leider nichts kaufen... Wieder einmal lagen wir nur bei den persönlichen Fehlern vorn. Bei 2:9 persönlichen Fehlern, davon 1:8 Unterzahlspielen, kein Wunder, dass es zu einer Niederlage kommt. Auch hieran müssen die Trainer unbedingt arbeiten...“ meint Wasserballwart Dietmar Müller.
Es spielten: Sören Strahler - Dominic Grünert (1 Tor), Adrian Beutner, Benedikt Schwuchow, Benjamin Stratmann, Jens Pierre Heine, Jens Liedtke, Daniel Funk (2), Steffen Knippertz (2), Robert Rose (1), Tobias Recker, Dieter Bogorinsky und Torben Lakemeinen.